Wer wie ich von der Capslock-Taste genervt ist, weil man sie versehentlich aktiviert, oder von der Windows-Taste, weil sie einem beim Spielen auf den Desktop zurückwirft, oder unter chronischer Tastenknappheit im linken Tastaturbereich leidet (dort, wo dank der WASD-Steuerung die linke Hand liegt), für den bietet sich folgende Lösung an:
Man belegt die Tasten Capslock, Win-links und Win-rechts mit etwas sinnvollem (Die hier vorgestellte Lösung funktioniert unter Windows Vista/XP/2000/NT4.0).

Dazu öffnet man die Registry (Start -> Ausführen: regedit) und öffnet
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control

Dort erstellt man einen neuen Eintrag vom Typ Binärwert (Bearbeiten -> Neu -> Binärwert) mit dem Namen ScancodeMap.

Dort fügt man dann folgendes ein:
00 00 00 00 00 00 00 00 04 00 00 00 49 00 3A 00 4D 00 5B E0 51 00 5C E0 00 00 00 00

Danach sind die Tasten wie folgt verändert:
Capslock -> Numpad 9
Windows links -> Numpad 6
Windows rechts -> Numpad 3

Damit die Änderungen übernommen werden, muss Windows noch neu gestartet werden.

Im Detail bedeuten die Zahlen folgendes:

  • Die Bytes 1 bis 8 sind immer 0.
  • Die Bytes 9 bis 12 (04 00 00 00) stehen für die Anzahl der zu verändernden Tasten, wobei die “Ende-Markierung” mitzählt; dieser Wert ist also immer um eins erhöht.
  • Die Bytes 13 bis 16 (49 00 3A 00) belegt die Taste Capslock (3A 00) mit dem Code der Taste Numpad 9 (49 00). Die “hinteren” zwei Bytes geben also die Taste an, deren Code überschrieben werden soll.
  • Die Bytes 17 bis 24 belegen dementsprechend die anderen beiden Tasten um.
  • Die Bytes 25 bis 28 (00 00 00 00) sind die schon angesprochene “Ende-Markierung”.

Eine Liste mit allen Scancodes findet man z.B. auf WinFAQ.

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Mit folgenden Schritten habe ich Civilization IV: Colonization unter Ubuntu 8.04 zum Laufen bekommen.

Zuerst einmal Wine auf die aktuelle BETA-Version updaten:

sudo wget http://wine.budgetdedicated.com/apt/sources.list.d/hardy.list -O /etc/apt/sources.list.d/winehq.list
sudo apt-get update

Nun installiert man Colonization, und zusätzlich mit winetricks die Pakete msxml3, vcrun2003, dotnet11, dotnet20 und directx9. Falls noch nicht vorhanden, besorgt man sich winetricks mit:

wget http://www.kegel.com/wine/winetricks

Nun installiert man die benötigten Pakete:

sh winetricks msxml3 vcrun2003 dotnet11 dotnet20 directx9

Sollte man hierbei auf folgende Fehlermeldung stoßen:

Executing cabextract -q –directory=/home/malagant/.wine/drive_c/winetrickstmp /home/malagant/.winetrickscache/arial32.exe
winetricks: 1499: cabextract: not found
Note: command ‘cabextract -q –directory=/home/malagant/.wine/drive_c/winetrickstmp /home/malagant/.winetrickscache/arial32.exe’ returned status 127. Aborting.

so muss noch cabextract installiert werden:

sudo apt-get install cabextract

Nun sollte Colonization fehlerfrei laufen.

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… traf wie erwartet pünktlich am letzten Freitag ein. Gekostet hat es knappe 28€. Ganz schön wenig für ein brandneues PC-Spiel mag man nun vielleicht denken. Es sollte sich aber nach mehreren Sessions herausstellen, daß das Spiel nicht zu billig, sondern das Preis- / Leistungsverhältnis einfach nur “ok” ist. Mehr leider auch nicht.
Aber vorne angefangen: Civilization IV: Colonization ist praktisch eine 1:1 Umsetzung des Originals aus dem Jahre 1994. Sämtliche Neuerungen sind durch die Civ IV-Engine bedingt (z.B. Beförderungen). Wie schon damals gibt es keine Portugiesen als 5. Nation, dabei gibt es die doch selbst im richtigen Civ IV…
Gleichgeblieben ist auch mehr oder weniger das Spielprinzip, welches natürlich nach wie vor einfach genial ist. Hinzu kommen aber leider einige sehr derbe Schnitzer seitens der Entwickler:

  • Die KI: Man hat zwar theoretisch max. 3 KI-Gegner, praktisch ist die KI aber dermaßen schlecht, daß sie selbst auf der 2. höchsten Schwierigkeitsstufe keinerlei Gefahr darstellt. Startet die KI am Anfang neben einem, so kann man seinen Soldaten nehmen und sofort anfreifen - die KI kann nichts machen, da der Pionier außerhalb der Stadt am arbeiten ist und der Soldat der KI somit nicht aus der Stadt gezogen werden kann. Nachdem die Hauptstadt dann gefallen ist, ist die KI für den Rest des Spiels “crippled”.
    Lässt man die KI in Ruhe sich aufbauen, so zieht sie zwar davon - dies ist wohl aber mehr der seltsamen Punkteberechnung zuzuschreiben, als der Überlegenheit der KI. Die Fähigkeiten der KI zeigen sich nämlich dann, wenn die KI plötzlich von den Indianern angegriffen wird. Da verliert die KI schonmal 2/3 ihrer Städte. Und sollte sie es widererwartend doch ins “Lategame” schaffen, so versucht sie sich gerne an der Unabhängigkeitserklärung. Eigentlich sollte dies eine Schwierigkeit für den Spieler darstellen, denn das Spiel ist verloren, wenn die KI (oder im Multiplayer ein anderer Spieler) vor einem die Unabhängigkeit erreicht. Effektiv habe ich in keinem meiner bald 10 Spiele erlebt, daß die KI mal einen Unabhängigkeitskrieg auch nur annäherend gewonnen hätte. Sie ist jedesmal nach 3 Runden überrannt. Effektiv kann man sagen: man spielt alleine gegen den König.
  • Die REF: Gemeint ist die Royal Expeditionary Force, also die Streitkräfte des Königs, die dieser schickt, wenn man die Unabhängigkeit erklärt. Diese steigen umso mehr, je mehr eigene Leute an die Unabhängigkeit glauben (je mehr Glocken man produziert). Die Idee mag ja richtig sein, die Umsetzung ist es leider nicht. Denn erstens führt dieses System zu einem unintuitiven Spielstil: größere / mehr Städte, mehr Einheiten, mehr Produktion, mehr Leute, die an die Unabhängigkeit etc. ist nämlich nicht gleich besser. Im Gegenteil, in den meisten Fällen ist dies sogar kontraproduktiv, da die REF praktisch exponentiell (zumindets gefühlt) mit der Anzahl der Glocken wächst. Und zweitens lässt sich dies exploiten, denn die REF ist zu Beginn auf allen Schwierigkeitsgraden gleich groß (d’oh, was ein Designfehler). Und da Kanonen bei der Berechnung der Unabhängigkeitsbefürworter nicht zählen, kann man das System exploiten, in dem man nur versucht, möglichst schnell einige Kanonen zu bekommen. Nach einigen Runden stellt man dann einen Staatsmann ein, der in wenigen Runden die rebellische Stimmung auf über 50% bringt (da man ja praktisch keine Einwohner hat), und erklärt die Unabhängigkeit. Die wenigen royalen Truppen besiegt man mit seinen Kanonen dann zur Not, indem man der KI eine Stadt überlässt und diese dann angreift (Kanonen erhalten +100% beim Städteangriff). Wie das in der Praxis ausssieht, kann man hier sehen.
  • Die Kartenscripte: Es gibt 2 Scripte zur Generierung von Karten: A_New_World und Caribbean. Während ersteres wunderbar funktioniert, ist Caribbean eine totale Katastrophe. Mit diesem Script generierte Karten sehen wie folgt aus: Im Süden klebt ein riesiger, trostloser Kontinent am unteren Rand, während in die nördlichen Hälfte gefüllt ist mit lauter kleinen, unbrauchbaren Inseln. Doch damit nicht genug: Die Gewässer, um nach Europe zu segeln, sind im Norden teilweise extrem weit von den ersten Inseln entfernt. Würde man dort seine Siedlung gründen, so würde sich die Reisedauer nach Europe mal eben verfünffachen… Leider ist hiervon auch das beigelegte Szenario Western Hemisphere (eine Amerika-Karte wie in Colonization I) betroffen, welches somit nur im Süden spielbar ist.

Alles in allem stellt sich die Frage, ob dieses Spiel überhaupt mal jemand getestet hat, bevor es auf den Markt geworfen wurde. Solche eklatanten Mängel sind eigentlich kaum zu übersehen…
Sieht man allerdings von den beschriebenen Mängeln ab, so macht das Spiel trotzdem tierisch Spaß. Dies ist aber dem Spielprinzip zu verdanken, und nicht an der bescheidenen Umsetzung. Denn Civ IV: Colonization bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück (genau wie beispielsweise Anno 1701). Bleibt zu hoffen, daß ein baldiger Patch die größten Mängel behebt…

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Möchte man SpamAssassin ohne eine dafür nötige Plesk-Lizent verweden, so ist die relativ einfach möglich. Alle Befehle beziehen sich auf Debian Etch und Plesk 8.4.

Als erstes installiert man SpamAssassin und spamc (den Client, den wir mit unseren Emails füttern werden):

apt-get install spamassassin
apt-get install spamc

Danach führt man dann folgende Schritte aus:

mv /var/qmail/bin/qmail-queue /var/qmail/bin/qmail-queue.orig
echo '#!/bin/sh' >/var/qmail/bin/qmail-queue
echo '/usr/bin/spamc | /var/qmail/bin/qmail-queue.orig' >>/var/qmail/bin/qmail-queue

Nun muss man noch die Rechte anpassen; hierbei genügte es bei mir aber nicht, die Datei einfach ausführbar (chmod +x) zu machen, da sonst (zumindest bei mir) keine Emails mehr zugestellt wurden:

—– The following addresses had permanent fatal errors —–
< mail@domain.tld >
(reason: 554 5.5.0 Transaction aborted: got no valid reply (according to RFC-2821) to my DATA (EOM) command from host < mailserver >. Reply was “/bin/sh: bin/qmail-queue: Permission denied” [Re3bf0028 10993 Thu, 25 Sep 2008 16:30:10 +0200 (MEST)])

Statt dessen muss auch das Lesen erlaubt werden:

chmod 555 /var/qmail/bin/qmail-queue

Sofern noch nicht geschehen, setzt man jetzt ENABLED=1 in /etc/default/spamassassin und startet den Spamassassin-Server:

/etc/init.d/spamassassin start

Nun ist Spamassassin funktionsbereit und kann über /etc/spamassassin/local.cf konfiguriert werden.

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So, mein Blog ist hiermit online.

Hier werdet ihr in Zukunft Wissenswertes und Erfahrungsberichte rund um die Themen Gaming, vServer und Linux finden, sowie sonstige interessante Sachen.

Die Seite meines Clans und das dazugehörige Forum sind inzwischen umgezogen. Früher lagen beide Seiten bei all-inkl.com (die ich als Hoster übrigens nur empfehlen kann), aber die sogenannten vServer haben mein Interesse geweckt. Also habe ich kurzerhand einen vServer bei Server4You gemietet, einen vServer PRO X3. Bedenkt man, daß ich vorher für den Webspace von all-inkl.com schon 5€ pro Monat bezahlt habe, sind die kanpp 9€ gar nicht mal so teuer.
Dafür bekommt man dann allerdings auch 15GB Speicher, 1,5 TB Traffic sowie vollen Root-Zugriff. Als Betriebssystem hat man die Wahl zwischen mehreren Linuxen; ich habe mich für Debian entschieden, da ich zu Hause mit Ubuntu arbeite. Erleichtert wird die Administration durch das Konfigurationstool Plesk, wodurch Routinetätigkeiten vom Browser aus vorgenommen werden können.

Bisher jedenfalls läuft alles zu meiner Zufriedenheit.

Ich habe mir übrigens heute Civilization 4: Colonization bestellt. Das Remake eines der besten Spiele aller Zeiten wäre mir doch fast entgangen. Wie der Titel schon vermuten lässt kommt hier die Civilization IV-Engine zum Einsatz. Dies erklärt auch den Preis, der mit 28€ eher in die Kategorie “Addon” fällt.
Offiziell erscheinen wird das Spiel am Freitag, Amazon will es am Donnerstag verschicken; man darf gespannt sein. Normalerweise ist der Versand von Amazon aber mehr als zuverlässig, so das ich das Spiel wohl schon Freitag erhalten sollte. Am Wochenende werde ich dann vermutlich einen ersten Eindruck posten.

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